"Hat leider nicht mehr zum Ausgleich gereicht"

sv98.de hat die Stimmen zum 0:1 in Wolfsburg zusammengefasst.

Foto: Jan Huebner

Torsten Frings:
Wir sind natürlich enttäuscht. Wir hatten uns viel vorgenommen und standen in der ersten Halbzeit eigentlich relativ gut. Nur nach vorne kam zu wenig, wir waren nicht mutig genug. Das was uns in den letzten Wochen stark gemacht hat, haben wir in den ersten 45 Minuten nicht gezeigt - vielleicht lag das an den Umstellungen, dass die einstudierten Abläufe nicht so funktioniert haben. In der zweiten Halbzeit haben wir alles probiert, hatten aber auch bei der einen oder anderen Wolfsburger Chance Glück. In den letzten 20 Minuten war es ein Spiel auf ein Tor, da lag das 1:1 in der Luft

Andries Jonker:
Die erste Halbzeit war in Ordnung: Wir haben ruhig gespielt, Chancen kreiert und ein Tor erzielt. Die zweite Halbzeit haben wir gut begonnen, haben aber drei Großchancen verpasst. Danach haben wir es uns selbst schwer gemacht, hatten zu viele Ballverluste - und Darmstadt hat es uns auch schwer gemacht. Am Ende haben wir dann Glück benötigt, um den Sieg zu halten.

(Die Stimmen der beiden Cheftrainer im Video)

Felix Platte:
Es ist natürlich extrem bitter, dass wir heute verloren haben. Natürlich sind die Köpfe jetzt erst einmal unten. Ich denke, das ist nach so einem Spiel auch ganz normal. Für mich persönlich ist es natürlich immer gut, wenn ich spiele. Normal freue ich mich nach der Verletzung besonders über die Einsatzzeiten, aber da wir heute verloren haben, kann ich mich nicht so richtig freuen. 

Sidney Sam:
Wir waren speziell vor der Pause nicht mutig genug, haben offensiv nicht das umsetzen können, was wir uns vorgenommen hatten. In der zweiten Hälfte haben wir es besser gemacht, auch wenn es schlussendlich leider nicht mehr zum Ausgleich gereicht hat. Leider treffe ich den Ball in der Nachspielzeit nicht richtig, den muss ich natürlich reinmachen. Dann holen wir hier einen Punkt.

Marcel Heller:
Vor der Pause haben wir nicht das gespielt, was uns in den letzten Spielen ausgezeichnet hat. Nach der Halbzeit haben wir es dann besser gemacht.  Wolfsburg wollte zum Schluss den knappen Vorsprung verwalten und wir haben noch mal alles nach vorne geworfen. Natürlich ist es schade, dass der Ball dann nicht mehr reingeflogen ist. Wir hätten hier heute gerne gepunktet, aber Wolfsburg hat gezeigt, warum sie in den letzten Wochen konstant gepunktet haben. Sie haben den Ball gut laufen lassen und uns damit das Leben schwer gemacht. Trotzdem wurden wir sicherlich nicht an die Wand gespielt und mit etwas mehr Mut hätten wir hier etwas mitnehmen können.“