Gegner im Fokus: KRC Genk

Mit dem KRC Genk haben die Lilien auf den Fluren des Teamhotels in den vergangenen Tagen bereits des Öfteren Bekanntschaft gemacht. Am Donnerstag (11.1.) kreuzen sich ihre Wege auch auf dem Fußballfeld, wenn sie um 16 Uhr ein Testspiel in der Pinatar Arena bestreiten. Wir stellen Euch den belgischen Klub vor.

Leon Bailey (Foto: Huebner/Ulrich)

Saisonverlauf

International sorgte der KRC Genk in dieser Saison bereits für Aufsehen. Die namhaft besetzte Europa-League-Gruppe F schlossen die Belgier als Tabellenerster ab - noch vor Athletic Bilbao, Rapid Wien und Sassuolo Calcio. Besonders mit der enormen Heimstärke legte man den Grundstein für das Weiterkommen: Alle drei Gegner schickte man mit Niederlagen im Gepäck nach Hause. In der Zwischenrunde trifft der Koninklijke Racing Club auf den rumänischen Vertreter Astra Giurgiu.

In der Jupiter Pro League läuft es hingegen noch nicht wie gewünscht. Der Klub bekam bis dato noch nicht die nötige Konstanz in seine Leistungen, daraus resultiert Platz 9 von 16.

Kader

Trotz der Tabellenposition lässt Genk jedoch in schöner Regelmäßigkeit die offensiven Qualitäten aufblitzen. Angeführt wird das Team von Kapitän Mbwana Samatta. Der Nationalspieler aus Tansania traf in dieser Saison wettbewerbsübergreifend zehnmal. Sein Sturmpartner Nikolaos Kargelis wird hingegen nicht die Lilien-Abwehrreihe beschäftigen. Der griechische Nationalspieler, der 2016/17 wettbewerbsübergreifend bereits satte 18-mal traf, zog sich Ende Dezember einen Kreuzbandriss zu.

Ein besonderes Augenmerk gilt jedoch vor allem einem Spieler: Leon Bailey. Der 19-Jährige aus Jamaika wirbelt derzeit durch die belgische Liga, besonders durch seine Schnelligkeit und starke Technik bringt er die gegnerischen Spieler auf dem linken Flügel phasenweise zur Verzweiflung. Das schlägt sich auch in der Statistiken der laufenden Spielzeit nieder: Acht Treffer und zehn Assists konnte das Talent bereits für sich verbuchen. Baileys Leistungen blieben auch dem Ausland nicht verborgen, gleich mehrere Topklubs werden mit dem Talent in Verbindung gebracht. Eine andere Nachwuchshoffnung verließ hingegen erst vor wenigen Tagen den Klub. Für knapp 18 Millionen Euro wechselte der 20-jährige Nigerianer Onyinye Ndidi zum amtieren englischen Meister Leicester City.

Mit deutschen Teams hat Genk in der jüngeren Vergangenheit keine guten Erfahrungen gemacht. 2011/12 fuhren die Belgier gegen Bayer Leverkusen in zwei Spielen nur einen Punkt ein und beendeten die Champions-League-Gruppe als Tabellenletzter. In der anschließenden Spielzeit schied das Team gegen den VfB Stuttgart in der K.o.-Runde der Europa League mit 1:1 und 0:2 aus.